Guter Anfang, schlechtes Ende

Eine gruselig-grausame Geschichte in vier Episoden

Liebe Freunde, aller guten Dinge sind doch nicht drei, sondern vier!

Unsere Show „Guter Anfang, schlechtes Ende“ geht in die vierte Runde: Wir freuen uns, Euch das kleine Stück diesmal in einer anderen interessanten Location anzubieten: Expedition Metropolis!

Showtermin: Freitag 9. Dezember 2022 20:00 Uhr

Ort: Expedition Metropolis e.V.
Ohlauer Strasse 41
10999 Berlin

Eintrittsgeld: 10 Euro/ermässigt 6 Euro

Buchungswunsch bitte per Mail an: gioconte[at]web.de

Bitte die Rahmenbedingungen des Ortsinhabers beachten: https://expedition-metropolis.de/spielplan

Wir schreiben das Jahr 1920. Johanna, eine Frau aus der Provinz, reist nach Berlin auf der Suche nach Glück. Zuerst scheint alles gut zu laufen, sie findet eine Liebschaft und eine Arbeit, aber dann wendet sich das Blatt.

Johanna verliert ihren Job und es beginnt für sie eine Durststrecke: Sie kämpft, wie viele andere auch in dieser Zeit, ums Überleben. Eine neue Männerbekanntschaft gibt ihr wieder Hoffnung und sie denkt, dies sei das Ende der Pechsträhne und der Anfang eines besseren Lebens. Aber alles entwickelt sich anders…

In den 20er Jahren erregte der Kriminalfall des Sexualmörders Carl Großmann großes Aufsehen.  Inspiriert davon zeigen wir aus der Perspektive der Johanna vier Episoden aus Ihrem Leben, das so gut anfing und doch sehr schlecht endete.

Darsteller: Giovanna Conte und Udo Wiegand
Regie: Elisabetta Dal Dosso
Konzept und Text: Elisabetta Dal Dosso und Giovanna Conte
Bühnenbild: Peter Stebel Licht: Paolo Grazzi

Ein Dorf rettet – 2022

Der Verein „Kulturgut Kiez“ möchte mit der Mitmach-Performance „Ein Dorf rettet“ Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren die Möglichkeit anbieten, sich mit den Themen Antisemitismus und Solidarität mit Verfolgten künstlerisch und interaktiv auseinanderzusetzen. Ein Mädchen ist die Protagonistin und Heldin eines von einer wahren Geschichte inspirierten Märchens, das von Mut, Angst, Ungerechtigkeit und Solidarität erzählt. Eine große Geschichte für kleine Zuschauer, die zeigt, wie in einer gefährlichen Situation jeder und jede Einzelne eine wichtige Rolle spielen kann. Das Mädchen hilft zusammen mit seinen Eltern einigen jüdischen Familien dabei, sich in einem Keller zu verstecken. In der Inszenierung dieser Geschichte bekommen einige Kinder die Möglichkeit, diese Familien zu spielen. Und andere Kinder werden die andere Leute aus dem Dorf sein. Und wie werden diese anderen Dorfbewohner*Innen in dieser dramatischen Situation agieren? Wie sie sich in Bezug auf die versteckten Familien verhalten, das werden die Kinder selbst auf der Bühne als aktiv Teilnehmende entscheiden.

Das Projekt wird in vielen Schulen Berlin stattfinden und wird von dem Jugend- Demokratiefonds gefördert.

     

 

Wichtige Links:

Startseite – STARK gemacht! (stark-gemacht.de)

Mit dem Blick in die Ferne

Das Theaterprojekt ist ein partizipatives Theater. Alle Teilnehmenden haben das Recht, das Projekt mitzugestalten. Der Text ist nicht vorgeschrieben. Hier werden sie vom Regie-Team sensibel angeregt, die Geschichte für das Stück kindergerecht aufzubauen, ihre Rollen selbst zu gestalten, unabhängig von Erfahrung und Hindernissen. Vor dem Beginn der Proben diskutieren alle Teilnehmenden, welches Thema/welche Themen sie alle für die Geschichte nehmen. Dabei nennt jede/r Teilnehmer/in ihr/sein eigenes Thema. Daraus wird ein gemeinsames Thema demokratisch ausgewählt, das der aktuellen Situation in der Gesellschaft entspricht oder dem Wünsch der Teilnehmenden. Dieses Thema sollen sie respektieren. Demokratie lebt von gegenseitigem Respekt. Gleichzeitig baut das Regie-Team das gegenseitige Vertrauen auf, das für den Prozess sehr wichtig ist. Während des Prozesses dürfen die Teilnehmenden ihre Vorstellung an der Entwicklung der Geschichte und/oder ihre/seine eigene Rolle gestalten. Das Regie-Team begleitet den ganzen Prozess, motiviert die Teilnehmenden und stellt einen Rahmen, damit der Prozess nicht außer Bahn läuft. Außerdem achtet das Regie-Team darauf, welche Schwäche und Stärke jeder einzelne Teilnehmende hat und welche gestärkt werden soll und versucht, den Teilnehmenden die Angst vor falscher Äußerung zu nehmen.

Dieses Projekt will dafür auch sensibilisieren, dass die Unterschiede aufgrund von Kultur, Religion und sozialen Hintergründen für alle Teilnehmenden nützlich sind, so dass die Unterschiede als Bereicherung und nicht als Verlust betrachtet werden. Bei diesem Projekt ist ihnen möglich, sich in ihrem Leben zu orientieren, ohne dass sie ihre Identität verlieren. So kann dieses Projekt ihr Selbstbewusstsein, ihre Motivation und ihre Kreativität stärken. Das alles ist sehr wichtig für das Zusammenleben in der Gesellschaft.

Die Zielgruppe sind geflüchtete Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 14 Jahre.

 

Feel Free im D3 Mädchentreff

„Feel Free!“ richtet sich an ca 15 Mädchen (11-18 J.) jeglicher kultureller Herkunft und findet im D3 Mädchentreff in Berlin Wilmersdorf statt. Das Projekt bietet sich als Raum und Experimentierfeld ohne männliche Beobachtung, Bewertung, Konkurrenz und Ängsten. In diesem Kreativworkshop durch Rap,Theater, Tanz stehen die Kompetenzen der Mädchen* und jungen Frauen* im Vordergrund. Sie erhalten die Möglichkeit, Vertrauen in die eigenen, spielerischen Fähigkeiten zu erhalten. Es ist ein Versuch, Kunst einzusetzen, um die Einheit von Fühlen, Denken und Handeln im Hinblick auf die Erweiterung der Handlungskompetenz herzustellen. Wünsche, Vorstellungen und Ängste, viele verschiedene Facetten der Persönlichkeit können ausprobiert werden und sichtbar gemacht werden. Dadurch, dass die Mädchen* und jungen Frauen* sich selbst als gestaltende Persönlichkeit erleben und ihre eigene Kreativität entdecken, stärken sie ihre eigenen Fähigkeiten. Die Gruppe arbeitet an einer Performance, in der biografische Elemente, neue Perspektiven auf die weibliche Identität und auf die Gesellschaft zusammenwirken.

Fotos: Mariana Jocic

Feel Free!

Unter der Projektführung der Theaterpädagogin Veronica Compagnone wurde mit Unterstützung der Performerin Tessa Huging das Projekt „Feel Free!“ mit 16 Mädchen aus verschiedenen Ländern von September bis Dezember 2017 durchgeführt und am 15.12.2017 die hieraus entstandene Performance öffentlich aufgeführt. Finanziert wurde das Projekt vom Bezirksamt Pankow und der Kreuzberger Kinderstiftung. Projektpartner waren das Flüchtlingsheim Pankow in der Mühlenstraße und das Jugendzentrum JUB.

Gegenstand des Workshops war die Verbindung des Theaterspiels mit der Form der Performance. Ziel war es, die Mädchen so zu stärken, dass sie sich dafür einsetzen können, frei von Gewalt zu leben, in der Gesellschaft eine wichtige Rolle zu spielen und autonom entscheiden zu können. Zudem ging es um die Förderung der individuellen Entwicklung und die kollektive Erarbeitung einer kleinen Präsentation in Form einer Performance.

Links:

www.berlin.de/ba-pankow/

www.kreuzberger-kinderstiftung.de

Bin nebenan – Monologe für Zuhause

Im Monat September 2020 lief trotz Corona-bedingten Einschränkungen unsere Inszenierung „Bin nebenan – Monologe für Zuhause“ im Fabriktheater Moabit. Es waren großartige Aufführungen. Leider mußte es erstmal bei zwei Aufführungen bleiben.

Zu dem Inhalt:

Vier tragikomische Monologe der Theaterautorin und Regisseurin Ingrid Lausund über skurrile, vereinsamte und verunsicherte Zeitgenossen, die in ihren kleinen Paralleluniversen Überlebenskämpfe mit sich und ihrer unmittelbaren Umgebung ausfechten.

Wir öffnen die Tür und geben den Blick frei auf eine luxussanierte Altbauwohnung, eine konfektionierte Plattenbauwohnung, ein Schlafzimmer und einen Friedhof.

Da ist die Frau, die sich angesichts ihrer „Traumwohnung“ über ihre gescheiterte Beziehung nicht klar werden will; da ist der Mann, der schlaflos und angsterstarrt der Zwangsversteigerung seines Hauses entgegensieht…

Da ist eine andere Frau, die hin- und hergerissen ist zwischen den Gespenstern ihrer Vergangenheit und dem zaghaften Versuch eines Neuanfangs in einer bescheidenen „Platte“.

Im letzten Monolog geht es schließlich um einen Toten, der als „Rest“ auf einem Friedhof, zwischen „Autobahn und Tiermehlfabrik gelandet ist und auf ein rastloses, unerfülltes Leben zurückblickt.

Es geht um die Sehnsucht nach einem funktionierenden Zuhause, um Verlustängste, und um das Ankommen in einer Gesellschaft – oder eben nicht.

Das Team vom Traumbildtheater: Linda Sixt: Konzept & Schauspiel Michael Gerlinger: Schauspiel Elisabetta Dal Dosso: Konzept & Regie Peter Stebel: Bühnenbild und Requisite
Philine Stich: Lichttechnik Ines Böhm: Projektabwicklung

Freundlich unterstützt von: Kulturgut Kiez e.V., Berlin-Neukölln

Aufführungstermine waren der Freitag 25. Sep. 2020 (Premiere) und Samstag 26. Sep. 2020

https://traumbildtheater.wordpress.com

 

Unser Dank geht an:


Borscht

Im Rahmen der Galerie- und Kunstaktion „Nacht und Nebel“ am 7. November 2009 wird dieses Jahr im Richardkiez zum „Mitspielen und Mitraten“ aufgefordert. In den verschiedenen Standorten und Galerien werden Hinweise versteckt sein, die bei der Aufklärung des Mordes helfen. Der stadtbekannte Neuköllner Detektiv Borscht*, der auf seine Art die Zeugen befragt, ist mit der Aufklärung des Falles beauftragt. Natürlich steht es jedem Hobbydetektiv frei, selbst die Protagonisten nach Lust und Laune ins Kreuzverhör zu nehmen. Der Auftakt findet um 20.00 Uhr im Kirchgarten der Bethlehemskirche statt. Ob richtig geraten wurde, kann zum Abschluss um 22.30 Uhr in der CreativeSchmiedeBerlin am Richardplatz 20 in Erfahrung gebracht werden. Das Spiel dauert den ganzen Abend, kostet keinen Eintritt und mitgemacht werden kann zu jeder Zeit. Es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen! Außerdem laden die Galerien und Restaurants ein, sich im Kiez umzuschauen.

Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland, das Land Berlin im Rahmen des Programms „Zukunftsinitiative Stadtteil“ Teilprogramm „Soziale Stadt“ über das Quartiersmanagement Richardplatz Süd.

  

 

Ein Dorf rettet

Der Verein „Kulturgut Kiez“ möchte mit der Mitmach-Performance „Ein Dorf rettet“ Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren die Möglichkeit anbieten, sich mit den Themen Antisemitismus und Solidarität mit Verfolgten künstlerisch und interaktiv auseinanderzusetzen. Ein Mädchen ist die Protagonistin und Heldin eines von einer wahren Geschichte inspirierten Märchens, das von Mut, Angst, Ungerechtigkeit und Solidarität erzählt. Eine große Geschichte für kleine Zuschauer, die zeigt, wie in einer gefährlichen Situation jeder und jede Einzelne eine wichtige Rolle spielen kann. Das Mädchen hilft zusammen mit seinen Eltern einigen jüdischen Familien dabei, sich in einem Keller zu verstecken. In der Inszenierung dieser Geschichte bekommen einige Kinder die Möglichkeit, diese Familien zu spielen. Und andere Kinder werden die andere Leute aus dem Dorf sein. Und wie werden diese anderen Dorfbewohner*Innen in dieser dramatischen Situation agieren? Wie sie sich in Bezug auf die versteckten Familien verhalten, das werden die Kinder selbst auf der Bühne als aktiv Teilnehmende entscheiden.

Fotos: Concetta Quattrocch