Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 15 Jahren mit körperlichen, sensorischen oder kognitiven Beeinträchtigungen aus der Gustav Meyer Schule (Kreuzberg). In einem inklusiven Theaterprojekt entwickeln und gestalten die Teilnehmenden eigene Geschichten, Szenen, Kostüme und bringen diese in einer abschließenden Aufführung zur Darstellung. Ziel ist es, Kreativität, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenzen zu stärken, Vielfalt zu wertschätzen und jungen Menschen mit Behinderungen eine aktive Rolle im Projekt zu ermöglichen. Auf Wunsch der Teilnehmenden kann das fertige Theaterstück in den regulären Spielplan des Theaters Expedition Metropolis (voraussichtlich im Oktober 2026) aufgenommen werden. Dadurch erhalten die Jugendlichen die Möglichkeit, ihre Arbeit vor einem echten Publikum zu präsentieren, was Selbstvertrauen, Motivation und Teilhabe an der kulturellen Gemeinschaft stärkt.
„Mauern und Brücken“ ist eine transgenerationale, inklusive und kostenfreie Theaterreihe zum Thema Konflikt als politische Dimension des Zusammenlebens. Das Projekt versteht Konflikt nicht als Störung, sondern als notwendigen Bestandteil demokratischer Aushandlungsprozesse.
Die Inszenierungen sind so gestaltet, dass sie für kleine Kinder unmittelbar erfahrbar sind und zugleich Erwachsenen eine vertiefte politische Lesart eröffnen. Ergänzend dazu gibt es Termine mit partizipativem Theater in Anlehnung an das Forumtheater. Zentrale Konfliktszenen werden erneut aufgegriffen, und das Publikum ( Kinder wie Erwachsene ) ist eingeladen, einzugreifen, Alternativen vorzuschlagen oder selbst Rollen zu übernehmen. In einem geschützten, niedrigschwelligen Rahmen können gewaltfreie Handlungsoptionen ausprobiert und neue Lösungswege erprobt werden. Ziel ist die Stärkung von Multiperspektivität, Empathie und gewaltfreier Konfliktbearbeitung sowie die Förderung demokratischer Kompetenzen im Alltag. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Förderung von Vielfalt und Toleranz, indem es Konflikte um Ausgrenzung, Macht und Zugehörigkeit künstlerisch sichtbar macht.
Unsere transgenerationalen Theater- und Clownprojekte bringen Menschen jeden Alters zusammen – von Kindern in Kitas bis zu älteren Nachbar*innen. Durch spielerische und kreative Angebote entstehen Begegnungsräume, in denen unterschiedliche Generationen miteinander in Kontakt treten, sich austauschen und gemeinsam kreativ aktiv werden können.
Die Projekte verbinden Humor, Theater und Bewegung, um Teilhabe, Selbstwirksamkeit und soziale Vernetzung zu fördern. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senior*innen erleben gemeinsam kreative Prozesse, entwickeln eigene Ideen und entdecken neue Ausdrucksformen. Gleichzeitig stärken diese Angebote den sozialen Zusammenhalt im Quartier und schaffen nachhaltige Verbindungen zwischen Menschen unterschiedlicher Lebenswelten.
Unsere Veranstaltungen reichen von interaktiven Aufführungen über Workshops bis hin zu öffentlichen Mitmachaktionen auf Plätzen und in Nachbarschaftstreffs. Sie zeigen, wie Kunst und Spiel generationenübergreifend Brücken bauen und Gemeinschaft erlebbar machen.
Im Rahmen der 36. Berliner Märchentage wurde am 15. November dieses Jahres ein Theaterstück der Theatergruppe Traumbildtheater in italienischer Sprache aufgeführt.
Die Inszenierung für Kinder und Jugendliche trug den Titel „Le avventure di Porfiria e Gennarino” und fand im Buchladen und Veranstaltungsort Mondolibro in der Thorstraße 156 in Berlin statt.
Eine zweite Aufführung findet am 28. Februar 2026 statt – ebenfalls in Mondolibro. Kinder und Jugendliche können gespannt sein.
Exposé: Die alte Hexe Porfiria und ihr Freund, der Rabe Gennarino, leben in einem verfallenen Haus im Wald. Porfiria ist Idealistin und möchte den Schwachen der Gesellschaft helfen. Für diese sind ihre Zaubertränke gedacht.
Gennarino ist da anders: Dem Idealismus von Porfiria setzt er Pragmatismus entgegen. Es muss Geld und Lebensmittel geben, um das Überleben der beiden zu sichern. Ein großer Streit bahnt sich an. Als Investoren den Wald und ihr Haus bedrohen, finden die beiden gezwungenermaßen wieder zusammen. Gemeinsam kämpfen sie gegen das Unrecht und … gewinnen.
Das Projekt schuf einen inklusiven Raum für Grundschulkinder mit und ohne Behinderung, die zuvor nur selten gemeinsame kulturelle Angebote erleben konnten. Theater bot eine spielerische und kreative Möglichkeit, Barrieren abzubauen und die soziale Interaktion zu fördern. Beteiligt waren zwei Schulen im Bezirk Kreuzberg: eine Grundschule und ein Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Das Projekt fand in den Räumlichkeiten des Theaters Expedition Metropolis von September bis Dezember 2025 statt.
Das Projekt verfolgte folgende Ziele: die Förderung der sozialen Interaktion und der gegenseitigen Wertschätzung, die Stärkung der individuellen Ausdrucksfähigkeit und des Selbstbewusstseins sowie die Schaffung eines Bewusstseins für Vielfalt und Inklusion durch gemeinsames Erleben und kreatives Handeln. Die Inhalte und Methoden waren inklusiv gestaltet. Die Veranstaltungsorte waren barrierefrei, und erfahrene Workshopleiter:innen stellten sicher, dass jedes Kind entsprechend seiner Fähigkeiten eingebunden wurde. Das Projekt verband Theater mit Inklusion und stellte eine nachhaltige Bereicherung für alle Teilnehmenden dar.
Das Clown Festival in Berlin Lichtenrade ist ein internationales Ereignis, das Clowns, Künstlerinnen und Zuschauerinnen aller Altersgruppen zusammenbringt, um die facettenreiche Kunst des Clownseins zu feiern.
Freuen Sie sich auf ein buntes Programm aus Aufführungen, Workshops und interaktiven Aktionen, die Humor, Performancekunst und die Magie des Clowns in all ihren Formen erlebbar machen. Die Veranstaltungen finden sowohl im Innenbereich des Hauptgebäudes als auch auf dem angrenzenden Platz unter freiem Himmel statt.
Internationale Größen der Clown- und Performancekunst präsentieren ein vielseitiges Repertoire – von klassischem bis zeitgenössischem Clowning – und verzaubern damit Kinder wie Erwachsene gleichermaßen.
Ein besonderes Highlight ist die Cabaret-Nacht: ein kuratiertes Bühnenprogramm in intimer Atmosphäre, das klassische Clownerie auf neue, überraschende Weise interpretiert.
An den „Clown-Stationen“ erwartet Sie kreative Mitmachfreude: Seifenblasenkunst, Ballonfiguren, verspielte Überraschungen und mehr – offen für alle Altersgruppen und mitten im öffentlichen Raum. Moderierte Sessions laden ein zum Mitmachen, Lachen und Staunen.
Wann: 28. und 29. 06. 2025
Wo: Finchleystraße 10, 12305 Berlin (indoor) und John-Locke-Straße 21, 12305 (outdoor)
Angesichts der großen Resonanz und des großen Interesses, das das Projekt „Come Together“ im letzten Jahr hervorgerufen hat, wird der Verein ein ähnliches Projekt mit einigen Änderungen erneut vorschlagen. Das Projekt zielt darauf ab, kostenlose barrierearme Theaterveranstaltungen für die ganze Familie anzubieten und dabei Menschen aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Bedürfnissen zu integrieren. In Familienzentren, Stadtteilzentren und bei öffentlichen Veranstaltungen werden die Theaterstücke gezeigt. Der Fokus liegt auf einer inklusiven Kulturarbeit, die auch nach der Aufführung Raum für Interaktion bietet. Das Projekt verfolgt das Ziel, kulturelle Teilhabe zu ermöglichen, den Dialog zu fördern und das Verständnis für gesellschaftlich relevante Themen zu vertiefen.
Die ersten Termine:
6. 9. um 15.15 Uhr, @ „Schöner leben ohne Nazis“ am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf
10. 09. um 16 Uhr, Familiencampus Kinderhaus (Teupitzer Str. 6, 12627 Berlin)
12. 9. um 16 Uhr, im Stadtteilzentrum Kaulsdorf (Brodauer Straße 27 – 29, 12621 Berlin)
30. 9. um 10.30 Uhr, im Familienzentrum Auf Wind (Nossener Str. 87-89, 12627 Berlin)
23. 10. um 11 Uhr, imStadtteilzentrum Kaulsdorf (Brodauer Straße 27 – 29, 12621 Berlin)
28. 11. um 16 Uhr, im Stadtteilzentrum Kaulsdorf (Brodauer Straße 27 – 29, 12621 Berlin)
29. 11. um 18 Uhr, @ Wintermarkt auf dem Theaterplatz (Höhe Louis-Lewin-Straße 120, 12627 Berlin)
09. 12. um 17.30 Uhr, Stadtteilzentrum Kaulsdorf (Brodauer Straße 27 – 29, 12621 Berlin)
10. 09. um 16 Uhr, Familiencampus Kinderhaus (Teupitzer Str. 6, 12627 Berlin)
18. 12. um 16 Uhr, im Familienzentrum La Famiglia (Peter-Huchel-Str. 39/39a · 12619 Berlin)
19. 12. um 16 Uhr, im Mehrgenerationenhaus „Buntes Haus“ (Hellersdorfer Promenade 14, 12627 Berlin)
Das lustigste Festival der Stadt ist zurück! Die zweite Ausgabe findet in Lichtenrade statt.
Ein reichhaltiges und buntes Programm, das für alle Altersgruppen geeignet ist und alle zum Lachen bringt – über alle Grenzen hinweg!
Alles ohne Worte!
Internationale Künstler:innen treten am 19. und 20. Oktober im Tiele Winckler Haus
(Finchleystraße 10, 12305 Berlin-Lichtenrade) auf.
Und als Highlight erwartet euch nicht nur eine Vielzahl an Clownshows, sondern auch mitreißende Musik, bunte Paraden, köstliches Essen, schwebende Luftballons und viele weitere Überraschungen, die euch begeistern werden!
Der Verein Kulturgut Kiez organisiert sechs Familienveranstaltungen in verschiedenen Familienzentren in Berlin. Bei diesen Treffen können Familien ein besonderes Theatererlebnis genießen.
Ein Theaterstück wird gezeigt : „MissHenne „.
Ein Puppentheaterstück, das sich mit Humor und Fantasie mit dem Thema Identität auseinandersetzt. Drei Hühner wetteifern um den Titel der „MissHenne“ und das Publikum wird dabei helfen, zu entscheiden, wem den Titel gehört.
Eine interaktive Geschichte, die zeigt, dass am Ende nur das zählt, was jede/r nach ihrer/seiner Zeit und ihren/seinen Möglichkeiten schafft, selbst wenn es etwas so Kleines und Selbstverständliches wie ein Ei ist.
Der Eintritt ist kostenlos.
Für Infos: kulturgutkiez@gmail.com
Die Termine:
26.9. 16 Uhr im Familienzentrum Kind und Kegel (Köpenicker Allee 151 10318 )
27.9. 16 Uhr in der Kindervilla (Lucy-Lameck-Str. 31 12049)
28.9. 15.30 Uhr im Familienzentrum DRehKreuz (Sella-Hasse-Str. 19/21 12687)
12.10. 17 Uhr im Familienzentrum Zukunftshaus (Müllerstraße 56-58 13349)
16.10. 16 Uhr im Familienzentrum Kikiflo (Volkradstr 4 10319 Berlin)
20.10. 15 Uhr im Familienzentrum Moabit–Ost (Rathenower Straße 17 10559)
Der Verein organisiert dank der Förderung der Partnerschaft für Demokratie Spandau 10 kostenlose Theaterveranstaltungen in verschiedenen Familienzentren und in der Stadtbibliothek in Spandau. Die Theaterstücke sind barrierearm und befassen sich mit Themen, die für die Gesellschaft und die Demokratie wichtig sind zum Abbau von Vorurteilen und zur Immunisierung gegen aufkeimenden Fremdenhass bei. Die ZuschauerInnen bearbeiten die Themen nach jeder Aufführung mit der Kunst der Malerei.