„Mauern und Brücken“ ist eine transgenerationale, inklusive und kostenfreie Theaterreihe zum Thema Konflikt als politische Dimension des Zusammenlebens. Das Projekt versteht Konflikt nicht als Störung, sondern als notwendigen Bestandteil demokratischer Aushandlungsprozesse.
Die Inszenierungen sind so gestaltet, dass sie für kleine Kinder unmittelbar erfahrbar sind und zugleich Erwachsenen eine vertiefte politische Lesart eröffnen. Ergänzend dazu gibt es Termine mit partizipativem Theater in Anlehnung an das Forumtheater. Zentrale Konfliktszenen werden erneut aufgegriffen, und das Publikum ( Kinder wie Erwachsene ) ist eingeladen, einzugreifen, Alternativen vorzuschlagen oder selbst Rollen zu übernehmen. In einem geschützten, niedrigschwelligen Rahmen können gewaltfreie Handlungsoptionen ausprobiert und neue Lösungswege erprobt werden. Ziel ist die Stärkung von Multiperspektivität, Empathie und gewaltfreier Konfliktbearbeitung sowie die Förderung demokratischer Kompetenzen im Alltag. Das Projekt leistet einen Beitrag zur Förderung von Vielfalt und Toleranz, indem es Konflikte um Ausgrenzung, Macht und Zugehörigkeit künstlerisch sichtbar macht.

Gefördert durch:
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